Vorstellungsgespräch mitarbeiter kennenlernen

Die Frage ist streng genommen nicht zulässig – und der Bewerber muss sie auch nicht wahrheitsgemäß beantworten.

Schon drei Tage nach dem zwanglosen Treffen rief der neue Vorgesetzte in spe an und sagte: "Unser Geschäftsführer möchte Sie auch gern mal kennenlernen".Reine Stressinterviews sind glücklicherweise selten. Dafür kann es aber vorkommen, dass im gemischten Interview einzelne stressige Fragen eingestreut werden."Vor allem, wenn Sie sich für einen Job mit enormem Leistungsdruck wie zum Beispiel im Vertrieb bewerben, sollten Sie darauf vorbereitet sein, sich berufstypischen Stressfragen stellen zu müssen", sagt Mathias Kesting, Psychologe und Geschäftsführer bei einem großen Dienstleister für Personalmanager.", wollte der Personalleiter eines Chemiekonzerns von dem jungen Biologen wissen, der sich auf eine Stelle beworben hatte.Was geht den Arbeitgeber in spe an, was die Lebenspartnerin dazu sagt?

Vorstellungsgespräch mitarbeiter kennenlernen

Durch Provokationen oder gezielte Unterbrechungen schaffen sie ein Klima, das das Selbstbewusstsein des Bewerbers und seine Bereitschaft zur sachlichen Gesprächsführung herausfordern.Manche Personalverantwortliche konfrontieren den Bewerber mit Unterstellungen oder Gerüchten wie "Wir haben aus Ihren Unterlagen den Eindruck gewonnen, dass Sie sich aus Verlegenheit bei uns bewerben. " oder "In Ihrer letzten Stellung wurde Ihnen ja nahegelegt zu gehen. " Um dann noch einen drauf zu setzen: "Es erstaunt uns, dass Sie sich trotz Ihrer mangelnden Qualifikation bei uns bewerben. " Wer hier die Nerven verliert und beleidigt oder gar aggressiv reagiert, hat verloren.So merken wir schnell, ob wir die gleichen Einstellungen und Werte haben und ob wir uns vorstellen können, miteinander zu arbeiten.Egal, um welche Stelle und wo auf der Welt Sie sich bei uns bewerben, Ihr erstes Gespräch dauert immer rund eine Stunde.Gut gekontert wäre die Gegenfrage: "Wie kommen Sie darauf?

" – und eine ruhige, sachliche Klarstellung, in welcher der Bewerber mit Argumenten überzeugt, warum er der Richtige für den Job ist.

"Ich war begeistert von der netten Art und optimistisch, dass ich gute Chancen auf meinen Traumjob habe", sagt Mengen.

Umso überraschter war die junge Bankerin, als sie beim nächsten Treffen eine dritte Tasse auf dem Konferenztisch entdeckte: Unangekündigt nahm auch der Personalmanager des Finanzinstituts am vermeintlich harmlosen Kennenlern-Gespräch teil.

Und der wollte es dann plötzlich genau wissen: "Warum wollen Sie ihren bisherigen Arbeitgeber verlassen? Und erbat gleich darauf Mengens Selbsteinschätzung auf einer Skala von 1 bis 10.

"Besonders unangenehm war mir aber seine unverblümte Frage nach meiner Gehaltsvorstellung.

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