Kontaktanzeigen er sucht ihn Köln

Es begann mit einem strategischen Kniff – der auch gewaltig hätte schief gehen können. Claudia Müller sitzt an einem vorweihnachtlichen Samstag in einem Café in der Südstadt. Andererseits treibt sie die Ansage ihres Ex-Freundes um, sie erst in Ruhe zu lassen, wenn es einen Anderen in ihrem Leben gibt. Claudia Müller, 33 Jahre jung und „Stadtmensch durch und durch“, hatte vor den anschließenden ausufernden, aufregenden und authentischen Telefonaten weder Kinder noch Eigenheim im Sinn. Aber hegte einen Wunsch: Auch das Äußere der Person kennenzulernen, in deren Stimme, Worte und Gedanken sie sich längst verliebt hatte. „Sackjacke hin, Wallepulli her, seitdem lassen wir uns nicht mehr los“, sagt Claudia Schmitz. Genauso wenig wie aus dem Wallepulli machen sie einen Hehl aus der Tatsache, sich über eine Annonce kennengelernt zu haben.Denn wenn Claudia Schmitz , die damals noch Müller heißt, an diesem Wochenende im Dezember 2001 kapiert hätte, dass der Absender der einzigen beiden Anzeigen, die sie interessierten, noch für zwei andere verantwortlich ist, hätte sie „die Finger davon gelassen“ – und einen größenwahnsinnigen Protz oder eine gespaltene Persönlichkeit dahinter vermutet. Also meldet sie sich am nächsten Tag auf die zwei markierten Anzeigen. „Und umgekehrt“, betont Max Schmitz – „auch wenn zwei Menschen nicht unterschiedlicher sein können“. „Und telefonieren jeden Tag, schließlich haben wir über Worte zueinander gefunden“, sagt ihr Mann. „Wir sind sofort offen damit umgegangen, unserer Familie, Freunden, Kollegen und später unseren Söhnen gegenüber“, sagt Claudia Schmitz.Nach einer Woche war für Gisela Morgenweck-Marfels klar: „Das ist er!

„Ich habe immer gesagt: das gibt es doch gar nicht, dass man noch einmal einen trifft. Wir beide haben dann gesagt: es ist ein Geschenk“, sagt Ingrid Mehr.“ Drei Wochen später knüpft sich Christiane die Briefe erneut vor – aber mit System. Und stößt auf den bereits ausgemusterten, „weil nicht handgeschriebenen“ Brief, der mit der Frage „Wieso ist 5 nicht gerade? Neben dem Humor passt außerdem die Größe, das Alter und die Hobbys tun es auch. Daran habe ich nicht geglaubt.“ Er sehnte sich danach, eine Frau, vielleicht auch ein Kind, um sich zu haben.Als das Telefon drei Wochen später, wieder an einem Samstag, klingelt, liest Wolfgang keine Zeitung, er kocht Spaghetti. Auch über Dinge, die sie niemals zuvor so schnell preisgegeben hätten. Silvia Winkler wohnte mit ihrem Sohn, damals zwei Jahre alt, wieder bei ihren Eltern in Odenthal.Seine Möbel passten zu ihren, in seinem Haus hatte er sogar die gleichen Badezimmerfliesen gehabt.Beide gingen gern spät ins Bett und standen früh auf.

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Oft haben sie darüber gelacht, wie sie anfangs beteuert hatten, auf jeden Fall auf getrenntem Wohnen zu bestehen. „Die ersten zwei Jahre ohne ihn waren hart“, sagt Ingrid Mehr, heute 80 Jahre alt.„Aber jetzt sehe ich nur noch das Schöne – sechseinhalb geschenkte Jahre.“ Es war ein Freitag, im Juni 1998, als Christiane Herzberg den Kragen voll hat, stinksauer ist auf die Situation als Single-Frau im Freundeskreis. Also setzt sie sich an den PC und formuliert eine Kontaktanzeige. Und faxt ihn los – „Ohne nachzudenken, am nächsten Tag hätte ich es nicht mehr getan“.Ich bin plötzlich hektisch geworden und unter die Dusche gesprungen“, erinnert er sich.Sie trafen sich in einem Weinlokal in der Altstadt.„Ich lebte zuvor lange mit einem Mann zusammen, war ganz glücklich mit meinem Single-Leben“, sagt Herzberg heute – „äußerlich“, schränkt sie ein, „tief im Inneren habe ich mich vielleicht nach einem Partner gesehnt“. Da wusste ich: Das wäre nichts für mich.“ Horst Winkler gab also im März 1983 eine Kontaktanzeige auf – und Silvia Winkler antwortete ihm.

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Egal wie: Ein Mensch, der sie zum Lachen bringt, musste her. Juli 1998 das Telefon klingelt, sitzt Wolfgang Hadré auf seinem Bett und durchforstet den Immobilien-Teil des „Kölner Stadt-Anzeiger“ auf der Suche nach einer Eigentumswohnung. “, fragt sein Freund am anderen Ende der Leitung, „ohne Freundin! Für ihn war klar: Auf eine Kontaktanzeige antworten? „Ich dachte: Ich gebe lieber selbst eine auf, dann kann ich aussuchen.“ Für sie stand fest: Auswählen zwischen vielen Briefeschreibern? Im Herbst desselben Jahres zogen sie in eine gemeinsame Wohnung. „Eine kinderliebe Frau, die gerne im eigenen Haus wohnt“, das war zu langfristig gedacht. Eigentlich wünscht sich Claudia Müller – noch nicht lange ohne feste Beziehung – in diesem Moment nur, an Weihnachten nicht alleine zu sein. „Ich trage den Wallepulli bis heute, er ist ein Symbol unserer Liebe“, sagt Claudia Schmitz. Um diesen frisch Verliebten nicht länger zuschauen zu müssen, vergräbt sie sich hinter zwei Seiten der Kontaktbörse im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Zwei weitere interessieren sie wegen des Stils, aber der Inhalt passt nicht. Zwei Jahre danach kommt das zweite Kind auf die Welt.„Ich konnte ihn ganz spontan zu meiner Marokko-Reise dazu buchen.“ Und sie beschreibt die gemeinsame Leidenschaft für fremde Kulturen.Die beiden übten mit ihrem Boot auf der Biggetalsperre, bereisten Flüsse und Seen und trauten sich aufs Mittelmeer in die türkische Ägäis; schließlich besuchten sie fünf Wochen die Bahamas.

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